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Monat 9
 
 
  9. Monat (korrigiert 6. Monat)
17.12.-16.1.

Jasper perfektioniert seine Drehungen weiter. Es klappt auch wirklich schon super, nur das Zurückrollen beherrscht er noch gar nicht. Und so meckert er nach einer Weile, wenn er sich nicht mehr halten kann und wir müssen ihn dann immer wieder zurückdrehen. Das kann schon manchmal etwas nerven, denn man will (und kann) ja nicht ununterbrochen neben dem Kind stehen und aufpassen. Grundsätzlich freuen wir uns aber natürlich sehr über diesen Fortschritt!!
Im Laufe dieses Monats ist er dann aber doch gut in der Lage, sich von allein wieder umzudrehen und zeigt dies auch mit sichtlicher Freude und Ausdauer.

Das erste Mal nach Entlassung aus dem Krankenhaus wird einer der Jungs krank. Ole hat abends plötzlich Fieber. Wir sind etwas aufgeregt, weil wir das noch nicht kennen. Einen Anruf beim befreundeten Kinderarzt und ein Zäpfchen Paracetamol später geht es schon wieder besser und die Nacht kann kommen. Das Fieber kommt und geht in den nächsten 2 Tagen, ist aber nie höher als 38,8. Dann ist es weg und Ole bekommt so einen komischen Ausschlag. Inzwischen ist Weihnachten und wir sind mal wieder bei meinen Eltern. Ich hab schon wieder etwas Panik, was das nun schon wieder für ein Ausschlag ist. Da kann man mal sehen, wie unerfahren wir noch sind. Nach dem so genannten 3-Tage-Fieber kommt oft dieser Ausschlag und dann ist alles vorbei, sagt uns diesmal der Kinderarzt in Rathenow. Aha.
Dann fangen sich beide auch noch das grassierende Magen-Darm-Virus ein. Jasper bringt- ausgerechnet auf der Geburtstagsfeier von LB, dem Sohn einer Freundin – sein gesamtes Mittagessen wieder heraus. Als dann auch noch die ganze Nachmittagsmilch retour kommt, machen wir uns auf zur Rettungsstelle – wieder eine Premiere. Hier steppt der Bär und ich verbringe 3 Stunden dort, um mir dann anzuhören, dass ich aufpassen muss, dass das Kind nicht austrocknet. Ah ja, alles klar.
Ole absolviert inzwischen zu Hause das gleiche Programm wie Jasper am Nachmittag…
Na, es ist keiner ausgetrocknet. Mit Heilnahrung und Tee haben wir uns über die Woche gerettet. Gewichtsmäßig hat diese Sache die Jungs natürlich nicht gerade nach vorn gebracht. Anfang Januar wiegen sie 5480g und 6110g bei 63 bzw. 64,5cm Länge.
Naja, wenn sie erstmal die gute Hausmannskost von Oma und Opa essen können, wird das alles anders :-)

Das Durchschlafen, an das wir uns doch sehr schnell gewöhnt haben, hat sich erstmal wieder erledigt. Die beiden sind unruhig und besonders Ole kann fast nur am Körper (ein)-schlafen. Echt anstrengend.
Noch kurz zu den Weihnachtsfeiertagen: Wir treffen (fast) die ganze Familie innerhalb von 2 Tagen und sind am 26. 12. schon wieder in Berlin, um mit Freunden Kaninchen zu essen und Geschenke auszutauschen ;-)
Nach diesen doch sehr lebhaften Tagen erleben wir den Jahreswechsel so ruhig wie noch nie. Mit Ach und Krach schaffen wir es, bis Mitternacht die Augen offen zu halten und die anschließende Knallerei zu überstehen (ich finde das schrecklich). Auch Ole scheint - zumindest derzeit - noch kein Fan von Böllern zu sein…

Aber egal: 2005 – wir kommen und freuen uns auf viel Schönes und Neues!

Und es geht auch gleich richtig nett los: Wir treffen Oles und Jaspers Zimmernachbarn aus der Charité – Emma und Finn. Man, sind die groß geworden! Die Kinder vertragen sich prima und auch wir Eltern haben uns viel zu erzählen über vergangene Zeiten - E&F mussten ja noch ins KH Friedrichshain umziehen – und nachdem wir gehört haben, wie es da zuging, sind wir noch heute dankbar, dass uns das erspart geblieben ist!! Auch über den ganz normalen Wahnsinn „Alltag mit Zwillingen“ lässt es sich wunderbar plaudern und schon kommt einem manches gar nicht mehr so anstrengend und Kräfte zehrend vor.
Wo wir gerade beim „Klassentreffen“ sind: Auch Lenn kommt uns samt seiner Mama mal wieder besuchen. Whow, so ein großer Brummer – aber sehr süß! Anfangs ist Lenn etwas weinerlich, er steckt wohl schon mitten in der Fremdelphase. Dann freunden sich die drei Kinder aber doch langsam an und wir können schwatzen und schöne Fotos schießen.

 
 
 
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