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Woche 11
 
 

 

11. Woche (26.06.-02.07.)

Jetzt haben wir so richtig Stress. Zu Hause ist Jasper, der natürlich Zeit und Aufmerksamkeit fordert und auch Ole möchte natürlich täglich besucht werden. Frank und ich teilen uns auf – einer geht vormittags und der andere abends. Das ist ganz schön Kräfte zehrend aber keiner von uns möchte auf den Besuch bei Ole verzichten.
Mit Jasper spielt es sich so langsam ein. Wir haben uns eine Waage aus der Apotheke geliehen, um wie im Krankenhaus seine Mahlzeiten zu „überwachen“. Nur leider wiegt dieses Teil nur in 10g-Schritten, was uns Erbsenzählern viel zu ungenau ist. Naja, nicht zu ändern.
Am Montag ruft mich Frank aus der Charité an und überbringt mir die Hiobsbotschaft, dass Ole beidseitig einen Leistenbruch hat und am nächsten Tag operiert werden muss. Man, der kleine Wicht will aber auch alles mitnehmen. Laut OP-Aufklärung ist das keine große Sache, birgt aber natürlich wie alle OP´s gewisse Risiken. Was soll´s – es muss ja gemacht werden. Ole übersteht alles sehr gut und am Mittwoch erwartet uns die nächste faustdicke Überraschung - diesmal eine positive: Ole soll am Freitag entlassen werden!! Whow, so schnell hatten wir nun doch nicht damit gerechnet. Am Donnerstag steht noch die Impfung an (auch bei Jasper wurde das einen Tag vor seiner Entlassung gemacht) und dann - ab nach Hause!
Ebenfalls am Donnerstag haben wir unseren ersten Arzttermin mit Jasper außerhalb der Charité. Der Kinderarzt ist sehr nett – und stellt auf den ersten Blick bei Jasper einen Leistenbruch fest. Hm, wat denn nu? Wir lassen ihn am nächsten Tag (dem Entlassungstag von Ole) noch mal in der Charité durchchecken und siehe da: Auch hier wird nun doch ein Leistenbruch links festgestellt. Ein Termin für Anfang nächster Woche wird gemacht und somit steht nun auch Jasper die OP bevor. Hört das eigentlich nie auf???!!
Der Entlassung von Ole steht nun nichts mehr im Wege. Gemeinsam mit Jasper holen wir ihn am 02. JULI mit einem Gewicht von 1725 g ab und verabschieden uns nun nach 10 bzw. 11 Wochen dankbar von Schwestern und ÄrztInnen der beiden Stationen. So richtig können wir es noch nicht fassen, dass die tägliche Fahrerei vorbei sein soll.

Das Abenteuer „Zwillis zu Hause“ beginnt!

 
 
 
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